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Villas und Ferienhaus mit Pool in Toskana, Umbrien...

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Last update: 21.05.2012

News

Bruce Springsteen is back in Concert for his Italian Tour next June 2012

 


7   June :   Stadio Meazza -  Milan
10 June :   Stadio Franchi -  Florence
11 June :   Stadio Nereo Rocco -   Trieste

 

 

"Madonna World Tour 2012" 

 

Have you ever been to a Madonna Concert?  Are you a fan of Madonna?  Don't miss the opportunity to see her back in concert in Italy!    

 

The American popstar will perform again in:

 

Rome: 12 June 2012 (Olimpic Stadium)


Milan:  14 June 2012 (San Siro Stadium)


Florence:  16 June 2012 (Artemio Franchi Stadium)

 

 

QUELLE : Nachrichten.at

ROM. Die Kältewelle, die Europa seit Tagen im Griff hält, hat an diesem Wochenende in Italienmindestens 18 Todesopfer gefordert. Am Sonntag wurden zwei Obdachlose in Ostia bei Rom undin der toskanischen Stadt Lucca tot aufgefunden. Zwei Frauen kamen wegen der Kältewelle in Rom und in Triest ums Leben.

Ein Mann erlitt einen Herzinfarkt, während er in der Provinz Avellino den Schnee vor seiner Tür schaufelte. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich in den mittelitalienischen Städten Teramo und Chieti. Eine 91-jährige Frau starb in Triest, nachdem sie wegen des starken Windes gestürzt war, berichteten italienische Medien.

Wegen der Kältewelle starb am Sonntag ein Mann in der Region Marke (Marche). In derselben Gegend kam auf einer vereisten Straße ein 19-Jähriger bei einem Autounfall zu Tode. Am Samstag waren wegen der Kältewelle sieben Personen in verschiedenen italienischen Regionen gestorben.

Ungewohnt heftige Scheefälle

Wegen des heftigen Schnees kam es zu Stromausfällen in mehreren Teilen des Landes. Mindestens 85.000 Menschen mussten in Mittel- und Süditalien ohne Strom ausharren. Soldaten wurden in Bologna, Venedig, L'Aquila und in der Region Marche beim Schneeräumen eingesetzt. Wegen den heftigen Schneefällen war die Lage am Sonntag in der mittelitalienischen Region Abruzzen besonders schwierig. Innenministerin Annamaria Cancellieri appellierte an die Italiener, auf das Auto zu verzichten und zu Hause zu bleiben. Am Montag bleiben Schulen und Ämter in Rom geschlossen. In der Ewigen Stadt hatten wegen heftiger Schneefälle am Freitag und Samstag chaotische Zustände geherrscht.

Flughäfen mussten schließen

Zu erheblichen Problemen kam es im auch Flugverkehr. Wegen heftiger Schneefälle wurde der Flughafen von Rimini bis Montag geschlossen. Auf dem römischen Flughafen Fiumicino wurden neun Flüge gestrichen. Die Autobahnstrecke zwischen Rom und der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila wurde wegen Schnees gesperrt. Auch in der Emilia Romagna und der Region Marke wurden einige Autobahnstrecken geschlossen. In der Lombardei wurden heftige Schneefälle gemeldet. In Mailand wurden 1.700 Obdachlose in ein Aufnahmezentrum untergebracht. Die Temperatur sank in der Bergortschaft Cogne im Aostatal auf Minus 21 Grad. Auf der Asiago-Ebene in der Region Veneto wurden Minus 24 Grad gemeldet.

Winterlich kalt bis in den Süden

Schnee und klirrende Kälte belasteten auch Süditalien. Die Spitze des Vesuvs bei Neapel präsentierte sich ganz in Weiß. Auch auf dem Ätna, dem höchsten aktiven Vulkan Europas, ist der Winter eingekehrt: Der 3.350 Meter hohe Berg an der Ostküste der italienischen Insel Sizilien zeigte sich am Sonntag schneebedeckt. Schneefälle wurden auch in Kalabrien gemeldet.

Eine Besserung der Lage ist vorerst nicht in Sicht. Die Wetterexperten rechnen mit weiteren Schneefällen in den kommenden Tagen. Laut dem Meteorologen Sergio Brivio hatte Italien in den letzten 50 Jahren keinen derart kalten Winter erlebt.

 

 

QUELLE: DIE PRESSE.com

"Kältester Winter seit 50 Jahren": Italien setzt Militär ein

Über 400 Soldaten sind im Einsatz, um Schnee zu räumen. Die Kältewelle in Italien forderte bisher zehn Todesopfer, 85.000 Menschen sind ohne Strom.

 

Gegen die Kältewelle, die Italien seit Tagen im Griff hält, setzt die Regierung in Rom das Militär ein. Über 400 Soldaten waren am Sonntag in mehreren italienischen Regionen im Einsatz, um Schnee zu räumen. An den Hilfsmaßnahmen nach dem Wintereinbruch in Italien beteiligen sich auch Helfer aus Südtirol. Am Sonntag startete ein Hilfszug der Berufsfeuerwehr Bozen in Richtung Mittelitalien. Abkommandiert wurden elf Mann mit insgesamt zehn Fahrzeugen. Ziel war die Region Marchen, sowie die Region Emiglia Romagna.

Die Kälte hat am Wochenende mindestens zehn Todesopfer gefordert. Am Sonntag wurde ein Obdachloser in einem Park in Ostia bei Rom tot aufgefunden. In der Nähe war am Samstag bereits eine 48-jährige obdachlose Ukrainerin ums Leben gekommen. Ein 50-Jähriger erlag unweit der süditalienischen Stadt Avellino einem Herzinfarkt, während er Schnee vor seinem Haus schaufelte. In Avellino war am Samstag bereits eine 46-Jährige gestorben, nachdem ein Glashaus, in dem sie arbeitete, unter dem Druck des Schnees einstürzte, berichteten italienische Medien am Sonntag.

Wegen des heftigen Schnees kam es zu Stromausfällen in mehreren Teilen des Landes. Mindestens 85.000 Menschen mussten in Mittel- und Süditalien ohne Strom ausharren. Innenministerin Annamaria Cancellieri appellierte indes an die Italiener, auf das Auto zu verzichten und zu Hause zu bleiben. Die Kältewelle in Italien forderte bisher acht Todesopfer.

Kältester Winter seit 50 Jahren

Heftige Schneefälle wurden am Sonntag in der Lombardei und in mehreren norditalienischen Regionen gemeldet. Eine Besserung der Lage war vorerst nicht in Sicht. Die Wetterexperten rechneten mit weiteren Schneefällen bis Montag. Laut dem Meteorologen Sergio Brivio hat Italien in den vergangenen 50 Jahren noch nie einen derart kalten Winter erlebt.

Der Bahnverkehr kam am Samstag auf der Apenninstrecke zwischen Bologna und Florenz zum Erliegen. Unweit von Bologna mussten die Passagiere eines Hochgeschwindigkeitszuges drei Stunden lang warten, bevor sie den Bahnhof erreichen konnten. In Bologna fiel in wenigen Stunden ein Meter Schnee. Auch im Flugverkehr wurden erhebliche Probleme gemeldet. Dutzende von Flügen mussten in ganz Italien gestrichen werden. Auf dem römischen Flughafen Fiumicino kam es zu heftigen Protesten von Passagieren, nachdem wegen der Wetterlage zwei Ryanair-Flüge nach Frankfurt und Eindhoven nicht starten konnten.

Chaos in Rom

Zu chaotischen Zuständen kam es in Rom, nachdem ein heftiger Schneefall am Freitag und in der Nacht auf Samstag die Ewige Stadt lahmgelegt hatte. Hunderte Autofahrer blieben am Samstag stundenlang auf der großen Stadtumfahrung GRA stecken, auf der einige Fahrzeuge Unfälle gebaut hatten. Wegen vereister Strecken mussten in Rom mehrere Straßen geschlossen werden. Der Verkehr wurde vor allem in der Innenstadt teilweise lahmgelegt. In der ganzem Stadt waren Taxis unauffindbar.

Begeisterte Touristen bewunderten die Weiße Pracht und fotografierten eifrig den Schnee über der Spanischen Treppe, dem Trevi-Brunnen und der Piazza Navona. Kolosseum, Forum Romanum, der Palatinshügel und andere archäologische Stätten blieben geschlossen. Auch der Petersplatz war vollkommen verschneit.

Zu öffentlichen Auseinandersetzungen kam es zwischen dem römischen Bürgermeister Gianni Alemanno und Zivilschutzchef Franco Gabrielli. Die Stadt habe unvorbereitet reagiert, obwohl der heftige Schneefall schon vor Tagen angekündigt worden war, protestierte Gabrielli. Der Bürgermeister erwiderte, die Meteorologen hätten nicht einen derart starken Schnee vorhergesagt. Am Montag bleiben in Rom Schulen und öffentliche Ämter geschlossen.

 

Quelle: Augsburger Allgemine

Toskana Kreuzfahrtschiff läuft auf Grund - Mehrere Tote

Bei einem schweren Schiffsunglück vor der toskanischen Küste sind in der Nacht zum Samstag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

14 Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» wurden nach einer vorläufigen Bilanz der Behörden verletzt, als das Kreuzfahrtschiff nahe der Insel Giglio vor der italienischen Westküste auf Grund lief. Bei Tagesanbruch suchten Rettungsmannschaften in dem Schiff und auf dem Meer noch nach Vermissten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Passagiere sagten in mehreren Interviews, an Bord sei Panik ausgebrochen, die Rettung sei viel zu spät eingeleitet worden und chaotisch gewesen. An Bord befanden sich nach Angaben der Kreuzfahrtgesellschaft auch 500 deutsche Passagiere.
Das Auswärtige Amt (AA) in Berlin teilte mit, es habe keine Hinweise auf deutsche Opfer. Ein Krisenstab sei eingerichtet worden. Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden erst zur Insel gebracht und dann auf das Festland nach Porto Santo Stefano. Sie werden in Unterkünften vor allem in der Toskana betreut.
Die meisten der 4229 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden mit Rettungsbooten in Sicherheit gebracht. Die in Genua ansässige Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere nannte den Unfall ihres Schiffes eine bestürzende Tragödie und sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.

In der linken Seite der «Costa Concordia» klafft ein gut 70 Meter langer Riss, Fernsehbilder zeigen, dass das unmittelbar vor der Küste der Insel liegende Schiff schwere Schlagseite hat. Es habe offensichtlich einen Felsen geschrammt, sagte ein Augenzeuge er Unglücksort befindet sich nur wenige hundert Meter vor dem Hafen der Insel. Am Samstagvormittag wurde vor allem noch in dem unter Wasser liegenden Teil des havarierten Kreuzfahrtschiffes nach Menschen gesucht. Auch mehrere Hubschrauber wurden eingesetzt.
Als das Schiff Schlagseite bekam, seien einige Passagiere in Panik geraten und über Bord gesprungen, sagte der Präfekt der Region Grosseto, Giuseppe Linardi. Es könne noch Vermisste geben. Die zunehmende Neigung des Schiffes habe die Evakuierung sehr erschwert, so die Kreuzfahrtgesellschaft. Sie sagte volle Kooperation mit den Behörden zu, um die Ursachen des Unfalls zu klären. Nach einer Reihe von Klagen von Passagieren, wonach die Besatzung nicht richtig ausgebildet für Rettungsaktionen gewirkt habe, ordnete das zuständige Hafenamt von Livorno eine Untersuchung zur Ursache des Unglücks sowie zum Umgang der Crew mit den Rettungsbooten und Schwimmwesten an.

«Es ging ein Ruck durch das Schiff», beschrieb der Deutsche Peter Honvehlmann aus Nordrhein-Westfalen per Telefon der Nachrichtenagentur dpa die Situation, als die «Costa Concordia» gegen 22.00 Uhr auf Grund lief. «Innerhalb kürzester Zeit bekam es eine Schräglage, so dass die Vasen von den Tischen fielen, von den Tresen fiel alles runter, (...) so ähnlich wie im Film "Titanic", man hat es nicht geglaubt.»

Der 38-Jährige wurde zusammen mit seiner Frau gleich zu Beginn der Evakuierung von Bord gebracht. Das Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» Die Passagiere seien von einem technischen Defekt unterrichtet worden, sagte Honvehlmann. Die Mannschaft habe versucht, die Leute zu beruhigen. «Dann trieb das Schiff immer mehr auf die Küste zu.» Die Rettung sei chaotisch gewesen.
«Das war die erste Kreuzfahrt in meinem Leben und sicherlich auch die letzte, sowas geht ja gar nicht.» Das knapp 300 Meter lange Schiff war am Freitag von Civitavecchia aus zu einer Mittelmeerkreuzfahrt aufgebrochen.
Einige Stunden später meldete die Crew der Hafenbehörde technische Probleme. Das Schiff wurde nach Angaben der Kreuzfahrtgesellschaft 2006 gebaut und bietet in 1500 Kabinen Platz für 3780 Passagiere, um die sich 1100 Besatzungsmitglieder kümmern.

Es ist nicht der erste Zwischenfall mit der «Costa Concordia». 2008 hatte das Schiff bei der Einfahrt in den Hafen von Palermo in schwerem Sturm die Hafenbefestigung gerammt und war beschädigt worden.

 

 

Tassa di soggiorno a Siena da 1 a 5 euro.

 

Il Comune di Siena durante la giunta comunale del 4 gennaio 2012 ha deliberato le tariffe del contributo di soggiorno che entreranno in vigore dal 01 marzo 2012.

Il contributo è articolato in maniera differenziata a seconda delle strutture ricettive ed è determinato per persona e per pernottamento, fino ad un massimo di sei giorni, anche non continuativi.

Sono tre le tipologie di strutture individuate: fino a 4 stelle, fino a 5 stelle, strutture extra-alberghiere, ad eccezione di campeggi, ostelli della gioventù e residenze d'epoca.

Due invece i periodi dell'anno individuati per definire l'entità del contributo: la 'bassa stagione' dal 1° novembre a fine febbraio, e l''alta stagione' dal 1° marzo al 31 ottobre.

08.01.2012

 

 

 

Cresce l'export toscano nel terzo trimestre 2011.

Un incremento positivo a due cifre nel terzo trimestre del 2011 evidenzia un + 17,3% del valore delle esportazioni regionali su base annua.

Buoni i risultati per i settori della moda e della meccanica che vedono il Brasile, la Russia  e l'India come i paesi più interessati alla nostra produzione.

La Toscana registra sui mercati extraeuropei una performance nettamente migliore rispetto a quellariferita  al mercato comunitario.

07.01.2012

 


Musei aperti il 1 gennaio a Firenze.

Il nuovo anno si apre a Firenze con una iniziativa che renderà orgogliosi i suoi cittadini e soddisferà il turismo invernale. Molti musei saranno aperti dalle prime ore della mattina fino al tardo pomeriggio. Si potranno visitare Palazzo Medici Riccardi, Palazzo Stibbert, Museo Stefano Bardini, Museo di Palazzo Vecchio.

Sono presenti mostre e collezioni di artisti italiani, tedeschi, fiamminghi, inglesi.
(31.12.2011)

 

 

Gedanken von Albert Einstein


Die Krise als Weg

Wir können nicht davon ausgehen, dass sich Dinge verändern, wenn wir immer dasselbe tun.

 

Eine Krise ist der größte Segen, der einer Person oder einem Land passieren kann,denn sie bringt immer Fortschritt.
Die Kreativität entsteht aus der Panik, genau sowie der Tag auf die Dunkelheit der Nacht folgt. Krisen gebären Innovationen, Erfindungsgeist und große Strategien.

Wer eine Krise übersteht, überwindet sich selbst, ohne bezwungen zu werden. Wer mit der Krise seine eigene Niederlage erklärt, vergewaltigt sein schöpferisches Potenzial und sucht mehr nach den Problemen, anstatt nach Lösungen.

Die eigentliche Krise ist nämlich die Inkompetenz.

Die Schwierigkeit für betroffene Personen oder Länder liegt darin, den richtigen Ausweg zu finden. Ohne Krise gibt es keine Herausforderung und ohne Herausforderung bleibt das Leben im Alltag und in Eintönigkeit stecken. Ohne Krise gibt es keine Verdienste, denn gerade in schwierigen Zeiten kommen die Stärken eines jeden zum Vorschein.

Von der Krise zu reden, bedeutet sie zu fördern, über sie zu schweigen jedoch, bedeutet der allgemeinen Einschätzung

Nahrung zu geben. Besser ist es, hart zu arbeiten. Hören wir also auf mit der einzig wirklich bedrohlichen Krise, die sich in der Tragödie äußert, nicht dafür kämpfen zu wollen, sie zu überwinden.

 

 

Überschwemmungen in Italien

In den vergangenen Tagen kam es zu schweren Unwettern in Italien. In der ligurischen Hafenstadt Genua kam es am Montag erneut zu Überschwemmungen, Auf der Insel Elba kam eine 81- jährige Frau ums Leben, weitere fünf Menschen wurden verletzt. Nach den sintflutartigen Überschwemmungen, die bereits am Freitag sechs Menschenleben gefordert hatten, kam es am Montag in Genua erneut zu schweren Niederschlägen. In mehreren Stadtteilen wurden Überschwemmungen gemeldet, die Schulen blieben geschlossen, berichteten italienische Medien am Dienstag.


Auch auf der Insel Elba kam es zu heftigen Niederschlägen, bei denen eine Frau starb: Eine 81- Jährige stürzte am Montag in ihrem Haus, nachdem Wasser in ihre Wohnung eingedrungen war, und starb. Weitere fünf Menschen wurden bei den Unwettern leicht verletzt.


Besonders betroffen ist Marina di Campo. Zudem wurden in der Toskana schwere Niederschläge gemeldet. Unterdessen beobachtet der Zivilschutz weiterhin mit Sorge den hohen Pegel des Flusses Po. Unweit der Stadt Piacenza stieg der Wasserstand um fast sechs Meter, der Fluss trat jedoch nicht wie befürchtet über die Ufer.

 

 

 

RÜCKTRITT  BERLUSCONI

Italiens umstrittener Premier gibt auf: Regierungschef Silvio Berlusconi stellt sein Amt zur Verfügung. Der Rücktritt werde nach Annahme eines neuen Haushaltsgesetzes erfolgen, erklärte Staatspräsident Giorgio Napolitano.

Silvio Berlusconi steht unmittelbar vor seinem politischen Ende - doch er wäre nicht "Il Cavaliere", wenn er nicht trotz der tragischen Lage seines Landes noch einmal mit einem Malheur und theatralischen Statements für Aufsehen gesorgt hätte. So geschehen nach der Parlamentsabstimmung vom Dienstag, in der Berlusconi seine absolute Mehrheit einbüßte: Der Premier notierte sich - wohl unabsichtlich sichtbar - "8 Verräter" auf einen Zettel...


Das Abstimmungsergebnis zum Rechenschaftsbericht 2010 war für Berlusconi vernichtend ausgefallen. Lediglich 308 Abgeordnete stimmten zu - das sind acht weniger, als für die absolute Mehrheit erforderlich gewesen wären. Unmittelbar nachdem das Ergebnis im Saal verkündet wurde, griff der Noch- Ministerpräsident zum Stift: "308 - 8 Verräter", notierte er.

Dann schrieb sich der Premier auch noch gleich sein weiteres Prozedere in Stichworten auf. Unter anderem entzifferten Journalisten: "Politische Umkehr", "Abstimmung", "zur Kenntnis nehmen", "eine Lösung", "Rücktritt" - dieser war keine schwere Entscheidung mehr.

"Ich war Taufpate seiner Tochter"

Mit "Verrätern" meint Berlusconi jene abtrünnigen Abgeordneten, die ihm nun offenkundig den Rücken zugekehrt hatten und das auch parlamentarisch untermauerten. "Es ist etwas Absurdes geschehen, ich kann es nicht glauben! Ich bin von Personen verraten worden, die ich ein Leben lang in meinem Herzen trug", wetterte Berlusconi tags darauf in einem TV- Interview.

Beim Namen nannte er etwa Roberto Antonione: "Dank meiner Hilfe ist er zum Präsidenten Friauls gewählt geworden. Unzählige Gipfeltreffen haben wir in Triest organisiert, um seiner Präsidentschaft Glanz zu geben. Ich war Taufpate seiner Tochter, und jetzt verrät er mich! Doch die Wähler werden nicht vergessen, wer sie verraten hat und zur Opposition übergetreten ist", so der Ministerpräsident, dessen Emotionen erst "am Tag danach" mit ihm durchzugehen schienen.

"Interessen des Landes wichtiger"

Noch am Dienstagabend hatte er es ganz trocken offiziell gemacht: Er werde zurücktreten, ließ er verlautbaren. Allerdings erst, nachdem sein Konjunkturpaket mit Spar- und Liberalisierungsmaßnahmen vom Parlament verabschiedet sei - dazu habe er sich schließlich gegenüber Brüssel verpflichtet. Eine Übergangsregierung schloss er aus, es werde vorgezogene Parlamentswahlen geben. Die könnten im Februar 2012 stattfinden - es käme eben darauf an, wie lange die Regierung dafür brauche, die Gesetze zur Eindämmung der Schuldenkrise zu verabschieden.

Berlusconi betonte, dass ihm die "Interessen des Landes wichtiger" seien als seine persönlichen Bedürfnisse. Der Premier appellierte an die Opposition, das Stabilitätsgesetz so rasch wie möglich im Parlament zu verabschieden. An den Neuwahlen will der 75- Jährige nicht teilnehmen. "Ich werde nicht mehr wieder kandidieren. Ich fühle mich erleichtert." Er sei müde, "meine wirtschaftspolitische Linie nicht durchsetzen zu können". "Ein Regierungschef, der seinen Wirtschaftsminister nicht zu den Maßnahmen zwingen kann, an die er glaubt, ist kein Regierungschef."

"Wahrscheinlich Rückkehr zum Fußball"

Über Italien brauche man sich aber keine Sorgen zu machen, konstatierte Berlusconi: "Wir sind der drittgrößte Wirtschaftsraum Europas, und die italienischen Familien sind wohlhabend." Ein Schicksal wie jenes von Griechenland sei ausgeschlossen. Der Weg sei nun frei, alles zu ändern, allerdings sollten das andere übernehmen. Er werde wahrscheinlich wieder die Präsidentschaft seines Fußballklubs AC Milan übernehmen.

Als Ministerpräsident- Kandidat der Mitte- rechts- Allianz dürfte nun der 41- jährige ehemalige Justizminister Angelino Alfano, Vorsitzender von Berlusconis Partei Volk der Freiheit, ins Rennen gehen. "Alfano hat sehr gute Eigenschaften bewiesen und ist ein guter Parteiführer", lobte der Regierungschef.

Bersani: "Neue Phase kann beginnen"

Berlusconi war in den vergangenen Tagen auch aus den eigenen Reihen immer wieder zum Rücktritt aufgerufen worden. Verzweifelt versuchte der Premier bis zuletzt, Parlamentarier seiner Partei, die laut Medienberichten eine eigene Fraktion im Parlament bilden wollten, zurückzugewinnen. Ohne Erfolg - was die Opposition in Jubelstimmung versetzte.

"Seine Rücktrittspläne sind eine Wende, jetzt kann eine neue politische Phase im Land beginnen!", frohlockte Oppositionschef Pierluigi Bersani von der Demokratischen Partei. Berlusconis Rücktrittsankündigung sei ein klarer Erfolg für die Opposition.

Im Vorfeld hatte auch der Chef von Koalitionspartner Lega Nord, Umberto Bossi, Berlusconis sofortigen Rücktritt gefordert: "Er soll den Weg für eine neue Mitte- rechts- Regierung unter der Führung seiner 'rechten Hand' Angelino Alfano frei machen."

QUELLE: KRONE at

 


 

DIE OLIVENERNTE  2011

Die Herstellung von Olivenöl hat sich im Grunde seit Jahrhunderten nicht verändert. Der beste Zeitpunkt für die Ernte der Oliven ist kurz vor der Vollreife. In den meisten Regionen werden die Oliven für die Olivenölgewinnung im Dezember geerntet. Diese Jahr hat es in vielen Regioenen Italiens sehr wenig geregnet, daher ist die Ernte bereits eher möglich, die Oliven sind bereits seit 2 Wochen reif und die Ernte hat begonnen.



Das Ernten der Oliven erfolgt in der Toskana vielerorts noch per Hand, was den Vorteil hat, dass die Oliven kaum gequetscht werden - die beste Voraussetzung für ein gutes Olivenöl. Bei kleineren Olivenproduzenten hilft oft die ganze Familie und Freunde mit bei der Ernte. Oft werden unter den Olivenbäumen auch große Netze ausgelegt. Danach werden die Bäume in einem Arbeitsgang beschnitten und die Oliven per Hand geerntet. Dies spart Zeit und durch die Netze geht keine Olive verloren.

Anstatt die großen Äste per Hand abzuernten werden mancher Orts auch Rüttelmaschinen eingesetzt. Die Oliven fallen dann sanft auf die aufgespannten Netze und können in Körbe oder Säcke gefüllt werden.

Danach werden die Oliven im besten Fall noch am gleichen Tag zur Ölmühle transportiert und dort am gleichen oder spätestens am nächsten Tag weiterverarbeitet.

 

Weiterverarbeitung in der Ölmühle

In der Ölmühle werden die Oliven zuerst von kleinen Ästen oder Blättern befreit, gewaschen und danach In schweren Ölmühlen aus Edelstahl oder mit Mahlsteinen aus Granit zu einem feuchten Brei zerquetscht. Im Gegensatz zu anderen Speiseölen wird Olivenöl nämlich nicht nur aus den Samen oder den Kernen gewonnen, sondern aus der ganzen Frucht kalt gepresst oder kalt-extrahiert.

Kalt gepresste oder kalt-extrahierte Öle werden bei Temperaturen von maximal 27° C verarbeitet. Das hat den Vorteil, dass alle wertvollen Inhaltsstoffe der reifen Oliven erhalten bleiben, die so wichtig sind für den Geschmack, den Geruch, die Farbe und auch den Vitamingehalt.


Kaltpressung

Für die Kaltpressung wird der Olivenbrei auf runde Matten aus Nylon (früher Bast) gestrichen, die dann in einer Presse übereinander gestapelt werden. Die hydraulischen Pressen komprimieren den Olivenbrei. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Olivenöl und Fruchtwasser.

Kaltextraktion

Bei der Kaltextraktion wird der Olivenbrei nicht gepresst, sondern in Zentrifugen vom Olivenöl/Fruchtwasser-Gemisch getrennt. Diese Zentrifugen funktionieren ähnlich wie haushaltsübliche Saftpressen, oder der Schleudergang einer Waschmaschine, wo der Fruchtbrei in schnell drehenden Trommeln "extrahiert" wird.

Abfüllung

Zuletzt wird das Olivenöl wieder in einer Zentrifuge vom Fruchtwasser getrennt, gegebenen Falls gefiltert und in Flaschen oder Kanister abgefüllt.

Ausbeute: Wie viele Liter Öl erhält man von einem Baum?

Je nach Sorte benötigt man für einen Liter Olivenöl etwa sieben bis zehn Kilogramm Oliven. Pro Baum kann man im Durchschnitt 20 kg Oliven ernten. Das heißt ein einziger Baum produziert pro Jahr etwa zwei bis drei Leiter Öl!!

Der Preis für einen Liter Olivenöl beträgt diese Saison im Moment  10,- Euro pro Liter! Eine toskanische Familie  hat einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 10 - 15 Litern Öl pro Person im Jahr, wobei das gute kaltgepresste extra vergine Öl nur zum anmachen (roh) verwendet wird und das etwas günstigere Olio d'Oliva  zum Kochen.

VIDEO YOUTUBE  : So wird Olivenoel gemacht ...


 

Monti formt seine Regierung

In Italien gehen die Gespräche zur Bildung einer Übergangsregierung weiter. Auf den Wirtschaftsexperten Mario Monti, der die Führung des hoch verschuldeten Euro-Landes übernehmen soll, warten schwere Aufgaben.

Rom
Der nach dem Rücktritt von Silvio Berlusconi mit der Bildung einer neuen italienischen Regierung beauftragte frühere EU-Kommissar Mario Monti setzt heute (Dienstag) seine Sondierungsgespräche fort. Nach dem bisherigen Zeitplan könnten die auf zwei Tage angelegten Konsultationen am Nachmittag mit einem Treffen mit Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern enden. Zuvor stehen weitere Treffen mit Parteivertretern auf dem Programm. Wie am Montag nach ersten Gesprächen Montis in Rom verlautete, sehen die Pläne des Wirtschaftsexperten neben Wachstumsmaßnahmen auch „viele Opfer“ vor, um das hoch verschuldete Euro-Land aus der Krise zu führen.

Monti strebt offensichtlich eine Regierung bis zum Ende der Legislaturperiode 2013 an. Er habe erklärt, „dass sein zeitlicher Horizont 2013 ist“, berichtete der Abgeordnete Francesco Pionati von der kleinen Partei „Bündnis Zentrum“ (Adc) aus den Regierungs-Konsultationen. Entgegen ersten Ankündigungen will der 68-Jährige offenbar doch nicht nur unabhängige Fachleute in der Regierungsmannschaft einsetzen, sondern auch Politiker auf Ministerebene. Dies habe Monti bei den Gesprächen deutlich gemacht, sagte der Abgeordneten Roberto Antonione von der Gruppe „Liberali per l'Italia“.

Gianfranco Fini, Präsident des Abgeordnetenhauses, zeigte sich davon überzeugt, dass Monti bis zum Freitag das Vertrauen im Parlament erhalten werde. Umberto Bossi von der rechtspopulistischen Lega Nord bekräftigte jedoch, Monti nicht das Vertrauen aussprechen zu wollen. Man wolle die Gesetze der Regierung „Fall für Fall“ prüfen, sagte er. Zugleich berichteten Medien über Widerstände und Forderungen aus der Pdl-Partei Berlusconis.

Der bisherige Infrastrukturminister Altero Matteoli verlangte von Monti eine Regierung aus Fachleuten mit einem Programm, das sich auf die mit Brüssel vereinbarten Reformen begrenzt. Das Berlusconi-Lager werde einem Regierungschef Monti keinen „Konsens im Dunkeln“ liefern, erklärte der PdL-Abgeordnete Fabrizio Cicchitto. Angesichts der Forderungen könnte Montis Treffen mit Berlusconis Partei am Dienstag besonders kritisch werden. Berlusconis Pdl (Volk der Freiheit) sei das „größte Hindernis“, schrieb am Montag die liberale Zeitung „La Stampa“.

Monti war am Sonntag von Staatspräsident Giorgio Napolitano offiziell mit der Bildung einer Übergangsregierung beauftragt worden. Auf ihn wartet eine schwere Aufgaben: Italien weist - gemessen an der Wirtschaftsleistung - nach Griechenland den höchsten Schuldenstand innerhalb der Eurozone auf. Die Börsen reagierten am Montag bei Eröffnung zunächst positiv auf den Wechsel in Italien. Die Rendite für fünfjährige Staatsanleihen stieg später jedoch erneut auf über 6 Prozent.



























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